Bei der Bearbeitung von Oberflächen wie siebdruck, Sandstrahlen oder Vorbereitung für Galvanik hört man häufig den Begriff
„Maschenzahl“ – 200, 300, 400 …
Doch was bedeutet sie wirklich?
Ist teurer immer besser?
Und wie wirkt sie sich auf Ihr Verpackungsergebnis aus?
Bei BEYAQI – wir vereinfachen das Konzept, damit Sie fundiertere Produktionsentscheidungen treffen können.
Die Maschenzahl bezieht sich auf:
Die Anzahl der Maschenöffnungen pro Zoll in einem Sieb
200 Mesh → 200 Öffnungen pro Zoll
300 Maschen → 300 Öffnungen pro Zoll
400 Maschen → 400 Öffnungen pro Zoll
Einfaches Verständnis:
Höhere Maschenzahl = feinere Öffnungen = detailliertere Ausgabe
Die Maschenanzahl wirkt sich direkt aus auf tintendicke, Schärfe und Detailwiedergabe .
Größere Öffnungen
Dickere Tintenauflage
Starke, gesättigte Farben
Weniger feine Details
Am besten für:
Große Farbflächen
Fette Schriftarten
Einfache Grafiken
Kleinere Öffnungen
Dünnerer Farbauftrag
Schärfere Linien und feinere Details
Präzisere Muster
Am besten für:
Logos
Feine Linien
Komplexe Strukturen
Nein – dies ist das häufigste Missverständnis.
Viele gehen davon aus:
„400 Maschen müssen hochwertiger sein als 300 Maschen“
Aber in Wirklichkeit:
Die Maschenzahl muss auf das gesamte System abgestimmt sein , einschließlich:
Material (Kunststoff, Glas, beschichtete Oberfläche)
Tintentyp und Viskosität
Komplexität des Entwurfs
Gewünschter visueller Effekt
Eine nicht passende Maschenanzahl kann zu folgenden Problemen führen:
❌ Unvollständiger Druck (ausgelassene Bereiche)
❌ Verstopfung des Siebs
❌ Ungleichmäßige Farbverteilung
❌ Unterbrochene Linien oder unscharfe Details
Wahre Fachkompetenz besteht nicht darin, die höchste Zahl zu wählen —
sondern die richtige Balance .
Die Maschenzahl spielt je nach Verfahren unterschiedliche Rollen:
Kontrollen detailgenauigkeit + Farbstärke
Beeinflusst aushärtungsleistung + Oberflächengenauigkeit
Beeinflusst muster-Schärfe und Kantendefinition
Es ist nicht nur ein technischer Begriff –
sie wirkt sich direkt auf die endgültige visuelle Qualität .
Ergebnis:
Schwache Farbdeckung
Beschädigte oder unvollständige Drucke
Ergebnis:
Inkonsistente Produktionschargen
Schwankende Qualität
Die richtige Maschenanzahl hängt ab von:
✔ Grad der Design-Detailgenauigkeit
✔ Verpackungsmaterial
✔ Tintenformulierung
✔ Gewünschter visueller und haptischer Effekt
Es ist stets eine abwägungsentscheidung , kein feststehender Standard.
Bei BEYAQI , wir drucken nicht nur – wir optimieren jeden Parameter:
Basierend auf Design, Material und Oberflächenfinish
Sicherstellung der Kompatibilität zwischen Tinte, Oberfläche und Verfahren
Gleichbleibende Qualität über alle Chargen hinweg
Vom Design → Mustererstellung → Produktion
Die Maschenzahl ist im Wesentlichen:
Ein Ausgleich zwischen Detailgenauigkeit und Farbintensität
Höhere Maschenzahl → feinere Details
Niedrigere Maschenzahl → intensivere Farbe
Jedoch ist keine der beiden Varianten an sich „besser“.
Der eigentliche Schlüssel ist: die richtige Masche für die jeweilige Anwendung auszuwählen